Keine zwölf Stunden, dann ist es geschafft: Fastnacht ist vorbei! Die Session war anstrengend, aber nicht ganz so anstrengend wie im vergangenen Jahr. Der Reihe nach: Weiterlesen
LTE im Selbstversuch: Hurra, hurra, alles da
Bei den Datenmengen, die ich zu verschicken habe, ist man mit einem DSL-light-Anschluss schon gestraft. Die Alterna
tive: Seit ein paar Wochen sendet ein LTE-Mast. Ich mache mich zum Versuchskaninchen. Dabei stehe ich Funkverbindungen skeptisch gegenüber. Weiterlesen
Was denn nun? Laufen oder nicht?
Es ist herrlich! Da stoße ich auf einen Beitrag des geschätzten Martin Grüning, einer der Idole meiner ersten Läuferjahre (Marathon-Bestzeit: 2:13:30 Stunden) und jetzt stellvertretender Chefredakteur der deutschen Ausgabe von Runner’s World un
Immer schön den Schein wahren
Ich habe ja nichts gegen meditatives Laufen, aber Sportfreude, die ihren Gedankenfluss nicht mal für ein kurzes “hallo” unterbrechen können, finde ich schon etwas extrem. Solch einer kam mir heute in der schönsten Nachmittagssonne entgegen. Dick vermummt und mit weißem Mund. Ich vermute, es war Fettcreme, mit der der gute Mann seine Lippen vor der kalten Luft zu schützen versuchte. Vielleicht hatte er dieses Zeug auch so dick aufgetragen, dass er Angst hatte, durch ein “hallo” zu viel davon zu verschlucken. Oder ihm war die Gesichtsmuskulatur schon eingefroren. Weiterlesen
Eiskalt erwischt
Jetzt haben wir ihn doch noch bekommen, den Winter. Ich hatte ja gehofft, die
ser Kelch würde diesmal an uns vorbeigehen. Und nun: Minusgrade, schneidender Ostwind, Eis auf manchen Wegen, soll man da noch laufen? Uns sind bei einem Mittagslauf (also zu “Höchsttemperaturen”) durch den Wind die Quaselmuskeln eingefroren. Im Trierischen Volksfreund rät ein Arzt heute (2. Februar) vom Laufsport im Freien ab. Lauffreunde aus Schweich wollen dagegen noch im Stadion trainieren. Aerob betonen sie!
Sonnenstunden
Galerie
Diese Galerie enthält 9 Fotos.
Hoffentlich habt ihr sie genossen, die Sonnenstunden der vergangenen Tage. Es waren interessante Bedingungen bei den Crossläufen in Wittlich und Mehren – nicht nur für die Läufer, auch für Fotografen. Die Kontraste extrem, das Gegenlicht extrem, aber man kann etwas … Weiterlesen
Teuschs Wochenrückblick
Jeden Freitag blickt dieser Reusch auf SWR 3 auf das Wochengeschehen zurück. Kurzarbeit nennt man so etwas. Denn die Woche endet doch erst am Sonntag. Oder, wie ich heute noch mal gelernt habe, nach katholischer Überzeugung, am Samstag. Weiterlesen
Nervös und aufgeregt vor dem Wettkampf
Die Spannung steigt! In nicht einmal mehr vier Stunden ist es so weit. Die etwas mehr als zwei Stunden der Wahrheit, auf den wir wochen-, nein monatelang hingearbeitet haben.
Wer vor dem Wettkampf nicht aufgeregt ist, kann nicht das letzte Quäntchen aus sich herausholen. Adrenalin im Blut setzt Reserven frei. Aber nein, es steht kein Start bei einem Marathonlauf an (würde derzeit vieeel länger dauern). Zum achten Mal organisieren wir den Zeller Raiffeisenbank-Adventslauf. So nervös wie vor der Veranstaltung des eigenen Vereins (dem schnucklig-kleinen Lauftreff des TSV Bullay-Alf) bin ich vor keinem Wettkampf mehr, bei dem ich selbst an der Startlinie stehe. Als junger Läufer mag das Bauchkribbeln vor einem Rennen ähnlich, vielleicht größer gewesen sein. Aber jetzt ist es anders: Hält das Wetter? (Bitte, bitte, wir haben es uns verdient – und die Läufer sowieso!) Wird alles klappen?
Alle freuen sich auf die Veranstaltung. Aber es ist wie bei einem Rennen, das man selbst läuft: Am meisten freut man sich nachher, wenn alles gut geklappt hat, man ein tolles Lauferlebnis hatte, vielleicht Bestzeit gelaufen ist. Und genauso werden wir heute Abend in unserer Stammpizzeria sitzen. Alle fix und alle (seit dem Frühstück werden die meisten nichts gegessen und getrunken haben – keine Zeit), müde, aber doch irgendwie aufgedreht – und hoffentlich wieder glücklich und stolz, den Läufern und Zuschauern (und uns selbst) einen schönen Nachmittag bereitet zu haben. Nicht nur selbst laufen, auch laufen lassen macht Spaß!
Jetzt aber los! Die anderen sind schon beim Aufbau!
Mützen an Bäumen, vorschnelle Streckenposten
Man sieht ja so manche Kuriosität am Streckenrand. Der Streckenposten mit Thermoskanne (was ja im Winter sinnvoll ist), der beim Nikolaus-Crosslauf in Alflen/Auderath nach zwei von vier Runden sagt: “Ich geh’ dann mal!” Vermutlich dachte er, dass die Läufer die Strecke nun kennen und er damit überflüssig ist. Aber es könnte sich ja auch jemand verletzen, stützen. Auf dem glitschig-kniffeligen Terrain beim Nikolaus-Crosslauf sehr gut möglich. Siegerin Carina Bungard von der LG Vulkaneifel kam mit blutigem Knie im Ziel. “Ich bremse ja nicht ab”, kommentierte sie das kleine Malheur mit einem Lächeln.
Der Regen vom Wochenende machte die Veranstaltungen in Waxweiler und besagten Nikolauslauf zu echten Crossläufen. Aber richtig kalt war es noch nicht. Der ein oder andere hatte die Temperaturen trotz Regen wohl zu tief eingeschätzt. Nach wenigen hundert Metern hing jedenfalls eine Pudelmütze an einem Baum am Rand der Crosslaufstrecke von Waxweiler. Ob die Kopfbedeckung einem Läufer zu warm wurde?
Man sieht ja sehr oft Läufer, die sich im Wettkampf zu dick einpacken. Weniger ist meist mehr. Man muss nur schnell genug laufen, dann wird es schon warm – meistens zumindest. Besagte Carina Bungard machte es beim Nikolaus-Cross vor: In kurzer Hose und Trägershirt lief sie die sieben Kilometer bei etwa fünf Grad und Nieselregen.
Lauf-Pause satt!
Endlich wieder gelaufen! Den Triumph, mich 20 Tage lang zum Couch-Potato zu machen, wollte ich diesen gemeinen Erkältungsviren nicht gönnen. 18 Tage lang haben sie mich davon abgehalten, die Laufschuhe zu schnüren. Jetzt, am 19. Tag bin ich wieder gelaufen – oder besser gesagt getrabt. Hat sich sogar ganz brauchbar angefühlt. Langsam, immer mit angezogener Handbremse und dem Puls im Auge. Deutlich unter 140 soll er in der Ebene sein. Ich will ja keine Myokarditis riskieren. Im Schlussanstieg ging die Herzfrequenz etwas höher. Aber es fühlt sich gut an. Und nach Gehen war mir nicht zumute. Ich hoffe, dass das endgültige Ende der Lauf-Pause war.
